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Ikonischer als »Ich bin ein Berliner«:
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CSD Berlin und 25 Jahre Coming-out von Klaus Wowereit
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Tätigkeitsbericht des Antisemitismusbeauftragten von Brandenburg
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zückt euer Glitzer, packt die Brokeback-Mountain-DVD und legt Chappel Roan (oder Tschaikowsky) auf, es ist Feiertag! Heute vor 25 Jahren sagte der Berliner SPD-Politiker Klaus Wowereit: »Ich bin schwul - und das ist auch gut so.« Dieses Jubiläum nimmt der »Muckefuck« zum Anlass, darauf zu blicken, was im Pride Month ansteht und wo in der Regenbogenhauptstadt immer noch Rechte von LSBTIQ+ verteidigt werden müssen.
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Wowereit stand 2001 als erster aktiver Spitzenpolitiker öffentlich zu seiner Homosexualität. Mit seinem Coming-out hat er dazu beigetragen, ein neues politisches Klima zu schaffen, von dem Generationen von queeren Politiker*innen profitieren. Werner Graf, der Spitzenkandidat der Grünen für die Abgeordnetenhauswahl 2026, bezieht sich auf ihn wie auch der Queer-Beauftragte von Berlin, Alfonso Pantisano. Er sagt: »Er zeigte mir, dass aus Verletzung Haltung, aus Sichtbarkeit politische Kraft und aus einem schwulen Leben öffentliche Verantwortung werden kann. Dafür bin ich Klaus Wowereit bis heute dankbar.«
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Die queere Community in Berlin gehört zu den größten in Europa. Klaus Wowereit ist mitnichten ihr erstes prominente Mitglied, seit Ende des 20. Jahrhunderts sind Personen wie Magnus Hirschfeld, Helene Lange, Claire Waldoff, Audre Lorde oder Charlotte von Mahlsdorf politisch aktiv. An ihre Geschichten wird jährlich im Queer History Month erinnert.
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Bevor am 25. Juli die große Berliner CSD-Parade stattfindet, gibt es im Juni in verschiedenen Brandenburger Städten wie Eberswalde, Potsdam, Golßen oder Bernau Paraden. Ab dem 13. Juni findet die Marzahn-Hellersdorfer Pride Week statt. Im Nollendorfkiez gibt wird am 18. und 19. Juli das lesbisch-schwule Stadtfest gefeiert und am 24. Juli findet der Dyke*-March statt. Auf der Webseite des CSD Berlin sind zudem Veranstaltungen wie Workshops oder Poetry Slams beworben.
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Der CSD Berlin wird vom gleichnamigen Verein organisiert, dieses Jahr unter dem Motto "Haltung ist Hot" und mit KI-Promo-Bildern. 2010 lehnte die US-amerikanische queer-feministische Philosophin Judith Butler den Preis für Zivilcourage des CSD Berlin ab. Sie kritisierte den Verein wegen zunehmender Kommerzialisierung und mangelnder Intersektionalität.
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Bild des Tages
Bildgröße rechts mit 620px Breite definieren, mit Innenabstand.
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Wunschdenken beim letzten CSD in Berlin. | Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka
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Dass ab Juni auf Social-Media-Kanälen Regenbogen-Flaggen in Firmenlogos aufploppen, ist Teil des sogenannten Pink-Washings. Im vergangenen Jahr waren beim CSD in der Hauptstadt Unternehmen wie Liferando, Amazon oder die Commerzbank dabei, die den Rest des Jahres lieber ausbeuten, statt zu empowern. Mit dem zunehmenden Rechtsruck vermisst man allerdings mittlerweile fast schon die vorgespielte Toleranz.
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Erneut wird 2026 zum CSD keine Regenbogenflagge über dem Reichstag wehen. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) bleibt verklemmt. Die Landespolitik hingegen ist auch dieses Jahr wieder dabei, immerhin sind die meisten queeren Menschen stimmberechtigt. Dass die queerfeindliche Gewalt in Berlin zunimmt und viele Projekte von Kürzungen schwer getroffen sind, ist hoffentlich auch den Rest des Jahres Thema im Senat.
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Besonders vulnerabel sind queere Menschen, die etwa wegen Migrationshintergrunds doppelter Diskriminierung ausgesetzt sind. Sie werden auf der Webseite des CSD Berlin leider nicht direkt angesprochen. Eine Studie des Berliner Senats 2024 ergab zudem, dass knapp 15 Prozent der wohnungs- und obdachlosen Menschen in Berlin LSBTIQ+ sind. Bei fehlenden oder gekürzten queer-spezifischen Beratungsangeboten sollte es im Pride Month auch um sie gehen.
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In Brandenburg ist queere Sichtbarkeit zwar besonders wichtig, aber auch bedeutend mühsamer. Das gilt leider für viele Aspekte der Identität. Seit 2024 ist deshalb erstmals ein Antisemitismus-Beauftragter im Land tätig, Andreas Büttner. Der stellte gestern im Landtag einen ersten Tätigkeitsbericht vor.
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Im Jahr 2025 gab es 273 antisemitische Straftaten in dem Bundesland, davon 235 aus dem rechten und vier aus dem linken Spektrum. Weshalb Büttner trotzdem viel über den linken Antisemitismus spricht und was das Ganze mit der ehemaligen Goebbels-Villa zu tun hat, lest ihr hier in einem Text von Brandenburgs rasendem Reporter Andreas Fritsche.
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verkneift sich in Redaktionssitzungen das ein oder andere "Slay!":
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Auch wir Journalist*innen müssen unsere Bohnen verdienen:
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Was heute noch wichtig ist:
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Der Wohnungsbau auf dem ehemaligen Berliner Güterbahnhof Köpenick soll durchgeboxt werden. Die Fläche ist aber sehr wertvoll für die Eisenbahn
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Nicolas Šustr
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Fünf Stasi-Vorwürfe werden am Mittwoch im Hauptausschuss des Brandenburger Landtags behandelt – teils sind sie unbestreitbar harmlos.
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Andreas Fritsche
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Bei der Vorstellung der politisch motivierten Kriminalitätsstatistik bläst Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zum Kampf gegen links.
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Sebastian Weiermann
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»Dieser Satz kam spontan, er war nicht vorbereitet und stand auch nicht im Manuskript.«
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ehemaliger Oberbürgermeister von Berlin
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7. Mai bis 13. September,
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Eintritt Ausstellung 10 Euro
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