nd.DieWoche

Berlin rebellisch regieren

Die Linke könnte das Berliner Rathaus erobern -
aber für einen Politikwechsel braucht es mehr

30. Januar 2026 | Nr. 5

Raul Zelik
Redaktion nd.DieWoche

Liebe Leserinnen und Leser,

in Berlin wird im September gewählt. In Umfragen liegt Die Linke mit ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp derzeit nur knapp hinter der Union. Das könnte reichen, um das Rote Rathaus zu erobern.

In der Vergangenheit hat sich jedoch schon des Öfteren gezeigt, dass es für linke Politik mehr braucht als nur parlamentarische Mehrheiten. Gemeinsam mit mehreren Bezirksverbänden der Berliner Linken lädt das "nd" am Samstag, den 31. Januar (13 bis 21 Uhr im FMP 1, Franz-Mehring-Platz 1) zu einem offenen Ratschlag von Bewegungen und Parteibasis, um genau darüber zu sprechen: Was lässt sich aus früheren Regierungsbeteiligungen lernen? Welche Rolle spielen die Stadtbewegungen? Wie groß wird der Widerstand des Immobilienkapitals?

Vorab haben wir schon einmal die Berliner Linken Harald Wolf, Katalin Gennburg und Jorinde Schulz nach ihren Erfahrungen befragt. Außerdem blickt die Politikwissenschaftlerin Margit Mayer für uns nach New York, wo der demokratische Sozialist Zohran Mamdani seit nun vier Wochen als Bürgermeister im Amt ist und dafür streitet, dass das Leben in der Metropole wieder bezahlbar und demokratischer wird.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
Raul Zelik

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