nd.DieWoche

Teurer? Geh verschwind!

Gegen steigende Kosten für Wohnen und Lebensmittel setzt
Österreich auf Preisbremsen. Was bringt das?

13. Februar 2026 | Nr. 7

Eva Roth
Redaktion nd.DieWoche

Liebe Leser*innen,

Österreich hat 100 Jahre Erfahrung mit der Regulierung von Mieten. Das funktioniert nur, wenn man »den Wohnungsbau nicht dem privaten Sektor überlässt«, sagt Finanzminister Markus Marterbauer im nd-Interview. Doch viele Wohnungen sind weiter in privater Hand und ein Großteil anderer Wirtschaftszweige sowieso. Und so sind die Verbraucherpreise insgesamt in Österreich ähnlich wie in Deutschland und anderen Ländern drastisch gestiegen. Nun hat die Regierung für nicht regulierte Wohnungen eine Mietpreisbremse eingeführt, die Strompreise teilstaatlicher Konzerne gesenkt und Steuern auf Grundnahrungsmittel stark reduziert. Die Politik verfolgt damit eine "Strategie der Nadelstiche" gegen die hohe Inflation. Wir haben nachgefragt, wie gut das funktioniert.

Den Ur-Keynesianer Marterbauer haben wir auch gefragt, wieso er als Verfechter eines starken Sozialstaats eine Sparpolitik verfolgt.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
Sarah Yolande Koos

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