nd.DieWoche

Machtkampf im Hinterhof

Die USA wollen die progressiven Regierungen in Lateinamerika beseitigen. Doch es gibt auch Gegenwind

14. Mai 2026 | Nr. 20

Raul Zelik
Redaktion nd.DieWoche

Liebe Leserinnen und Leser,

die USA beanspruchen - nicht erst seit Donald Trump - Lateinamerika als ihren „Hinterhof“. Doch unter dem neuem Präsidenten verfolgt Washington dieses Ziel mit besonderer Aggressivität. In Argentinien, Ecuador, Chile und Honduras ist der Machtwechsel hin zu rechtsextremen Regierungen bereits vollzogen. Dabei wurden die Rechten aus den USA massiv unterstützt; eine Recherche dazu kursiert etwa unter der Bezeichnung „Hondurasgate“.

Jetzt spitzt sich der Konflikt zu: Ein militärischer Angriff der USA auf Kuba wird immer wahrscheinlicher, in Kolumbien und Peru stehen entscheidende Präsidentschaftswahlen an, bei denen die Linke Trump einen Strich durch die Rechnung machen könnte.



Ene gute Lektüre wünscht
Raul Zelik

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