nd.DieWoche

Klimakrise, Kriege und soziale Konflikte haben eine gemeinsame Ursache: den fossilen Kapitalismus.

Das Bündnis Ende Gelände will die Kämpfe dagegen verbinden

29. Mai 2026 | Nr. 22

Regina Stötzel

Regina Stötzel
Redaktion nd.DieWoche

Liebe Leserinnen und Leser,

gefühlt rücken die großen Probleme auf diesem Planeten immer enger zusammen: Seit der »Zeitenwende« rüsten die Staaten einerseits auf und fahren den Klimaschutz andererseits zurück. Rüstungskonzerne benötigen ohnehin vor allem fossile Energien. Entsprechend sprießen Gaskraftwerke und LNG-Terminals wie Pilze aus dem Boden, während es heißer und heißer wird. Die sozialen Kosten von Unwetterkatastrophen, Missernten und Wasserknappheit sind allerdings extrem ungleich verteilt, nicht nur zwischen Globalem Norden und Globalem Süden.

Es ist nur konsequent, dass Teile der Klimabewegung sich nun auch als antimilitaristisch begreifen. Das Bündnis Ende Gelände – bekannt geworden durch seine Aktionen in den Braunkohlerevieren – ruft zu einem Aktionscamp an diesem Wochenende und will die verschiedenen Kämpfe verbinden. Ort des Geschehens wird ein echter Gas-Hotspot sein: Hamm in Nordrhein-Westfalen.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
Regina Stötzel

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