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Eine andere Welt – immer noch möglich

17. Juli 2026 | Nr. 29

Stephan Kaufmann

Stephan Kaufmann
Redaktion nd.DieWoche

Liebe Leserinnen und Leser,

Mit den Massenprotesten in Seattle formierte sich ab 1999 die Anti-Globalisierungsbewegung. Ihren Höhepunkt erreichte sie vor 25 Jahren bei den Protesten gegen den G8-Gipfel in Genua.

Unter dem Motto »Eine andere Welt ist möglich« organisierten sich Hunderttausende überall in der Welt gegen neoliberale Globalisierung, gegen die Folgen des Freihandels und wachsende soziale Ungleichheit.

Auf militante Massendemonstrationen in Genua reagierte die italienische Regierung mit großer Brutalität. Der Student Carlo Giuliani wurde von der Polizei erschossen, Hunderte wurden nach ihrer Festnahme in Polizeikasernen misshandelt.

Die Bewegung wurde zerschlagen. Wo stehen wir heute, 25 Jahre später? Wir blicken zurück auf die Bewegung und fragen Aktivist*innen nach ihrer Bedeutung für heute.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
Stephan Kaufmann

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