nd.Kompakt

Ihre Tagesvorschau für den 5. November 2025

Cyrus Salimi-Asl
Ressort Politik

Liebe Leserinnen und Leser,

Die humanitäre Katastrophe im Sudan, ausgelöst durch den Machtkampf zwischen der regulären sudanesischen Armee und der Miliz Rapid Support Forces (RSF) hat bereits rund 150.000 Menschen das Leben gekostet. Und man hat den Eindruck, das gesamte Land befinde sich auf der Flucht. Nach der Einnahme der Stadt Al-Fascher durch die RSF sind nach UN-Angaben 65.000 Menschen geflohen. Die Massaker an der Zivilbevölkerung werden den Internationalen Strafgerichtshof beschäftigen. Nicht unbeteiligt sind regionale Mächte, die den Bürgerkrieg mit Waffenlieferungen am Laufen halten.

Die Bevölkerung versucht derweil, am Leben zu bleiben und über die Runden zu kommen. Im Sudan steigen in Kriegszeiten die Preise für Grundnahrungsmittel andauernd. Mit Gemeinschaftsküchen wird versucht, die Bevölkerung mit Essen zu versorgen. Der Fotograf Mazin Al-Raschid Al-Zain organisiert mit.



Eine informative Lektüre wünscht
Cyrus Salimi-Asl

Anzeige

nd bleibt hoffnungsvoll

Lesen Sie außerdem:

Abschiebehaft wird Normalfall

Abschiebehaft wird Normalfall
Um geplante »Rückführungen« sicherzustellen, werden immer häufiger Geflüchtete in Ausreise- oder Überstellungsgewahrsam genommen. Die Möglichkeiten dafür wurden immer wieder ausgeweitet.

Jana Frielinghaus

mehr »

Gipfel gegen »gewissenlose« Schieflage

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kommen in Doha zusammen, um Impulse gegen soziale Ungleichheit zu setzen. Letztere kritisieren die Abschiedserklärung bereits im Vorfeld als zu unkonkret.

Ruta Dreyer

mehr »
Gipfel gegen »gewissenlose« Schieflage

Angell Gymnasium in Freiburg: An der Ostfront

Angell Gymnasium in Freiburg: An der Ostfront
Ein Protest gegen einen Jugendoffizier der Bundeswehr an einem Freiburger Gymnasium hat ein juristisches Nachspiel – für einen Schüler. Da haben Schule und Pädagogen auf ganzer Linie versagt, kommentiert Mithu Sanyal.

Mithu Melanie Sanyal

mehr »
UNTEN LINKS
Kleine Dinge bekommen oft großes Lob: Ein hübscher Ring am Finger oder Kaffee in einer originellen Tasse. Oder der Wohnungsschlüssel, den man zwei Stunden sucht, und dann klingelt es und jemand fragt, ob man ihn vielleicht gestern aus Versehen draußen hat stecken lassen? Ärgerlicher sind kleine Zettel, die Desorientierung andeuten. Da hängt ein Zettel hinten am Hals – hey, du hast das T-Shirt falsch rum an. Da hängt ein Zettel aus der Hose – ähem, willst du uns deine Unterhose zeigen? Da hängt ein Zettel aus dem Hemd – soso, du bist also einer von denen, die Unterhemden tragen, Feinripp oder was, hahaha. Auch sehr blöd: ein kleiner Zettel auf einem frisch gekauften Brotlaib, der anzeigt, wer ihn gebacken hat. Den muss man dann mühselig raussäbeln. Das Runterschlucken von Papier gibt es im Spionagefilm und am Frühstückstisch. Ist das überhaupt gesund – für Geist und Körper?

Christof Meueler

Anzeige

nd.Digital App mit neuen Features

nd.MEDIENPARTNER

Licht ins Dunkel der Staatsschulden

54 Staaten sitzen auf einem Schuldenberg von über sechs Billionen Dollar. Das Weltwirtschaftsinstitut verbreitet dennoch Optimismus. Öffentliche Daten sollen die demokratische Kontrolle der Finanzen erleichtern.

Hermannus Pfeiffer

mehr »
Licht ins Dunkel der Staatsschulden

»Frankenstein« auf Netflix: Wer ist das Monster?

»Frankenstein« auf Netflix: Wer ist das Monster?
Der mexikanische Erfolgsregisseur Guillermo del Toro verfilmt »Frankenstein« als opulentes Werk, setzt eigene Akzente, kann aber nicht immer überzeugen.

Florian Schmid

mehr »

Illustration: Teresa Habild

Ihre Redaktion nd.Kompakt
Online oder in Ihrem Briefkasten.
twitter instagram facebook website youtube email 
Sie möchten nd.Kompakt nicht mehr erhalten? Sie können sich hier abmelden.

© 2025 nd.Genossenschaft eG, alle Rechte vorbehalten.
Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig: Datenschutzerklärung

nd.Genossenschaft eG
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Deutschland
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg GnR 957 B
Umsatzsteuer-ID: DE 349 552 555