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Ihre Tagesvorschau für den 14. März 2026
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Sebastian Weiermann Ressort Politik
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Zum siebten Mal jährt sich am kommenden Sonntag der Anschlag im neuseeländischen Christchurch. Brenton Tarrant, ein 28-jähriger Rechter, der auch den “Identitären” in Europa gespendet hatte, erschoss in zwei Moscheen 51 Menschen während des Freitagsgebets, 40 weitere erlitten Schussverletzungen. Um die Erinnerung an den Terrorakt hochzuhalten, beschloss die UN-Vollversammlung 2022 den 15. März zum Internationalen Tag des Kampfs gegen Islamophobie zu machen.
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Unser Autor Barış Kahveci blickt auf die Lage von Muslimen in Deutschland. Durch George W. Bushs "Kampf gegen den Terror" und die Hetze gegen Geflüchtete seit 2015 sieht er eine Zuspitzung der Islamophobie in Deutschland. Vor allem im Kontext des Nahostkonflikts nähmen auch in linken und progressiven Parteien solche Tendenzen und Bewegungen zu. Gleichzeitig warnt unser Autor, dass es auch in der Linken den Trend gebe, Islamismus zu verharmlosen oder Religionskritik als “rechts” abzutun.
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Berlin ist das erste deutsche Bundesland, das den Tag gegen Islamophobie offiziell begeht. Das hat der schwarz-rote Senat vor einem Jahr beschlossen. Unser Autor Thomas Klatt hat sich bei Vertreter*innen von Berliner Muslim*innen umgehört, was sie davon halten, und ist dabei auf durchaus skeptische Stimmen gestoßen. In der Ahmadiyya Khadija Moschee in Berlin-Pankow etwa ist der neue Gedenktag umstritten. Denn für viele hier ist ein ganz anderes Datum wichtiger, nämlich die Ermordung von Marwa El-Sherbini am 1. Juli 2009. Vertreter*innen von anderen Gemeinden berichten darüber, wie sich Islamfeindlichkeit im Alltag äußert. Besonders auffällig, immer wieder werden Frauen, wegen ihres Kopftuchs, Opfer von Übergriffen.
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Eine Lektüre, die aufmerksam macht, wünscht
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Sebastian Weiermann aus der Politik-Redaktion
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In Sachsens Schulen gab es im vorigen Jahr 245 rechtsextreme Vorfälle. Die Gewerkschaft GEW fordert mehr Unterstützung für betroffene Schulen und engagierte Lehrer.
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Hendrik Lasch
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Das 2024 vom bayerischen Landtag beschlossene Gesetz zur Förderung der Bundeswehr ist in Teilen rechtswidrig. Das entschied am Donnerstagnachmittag der Bayerische Verfassungsgerichtshof.
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Im vergangenen Jahr soll es in Nürnberg bei Protesten gegen einen rechten Aufmarsch auch zu Angriffen auf Polizisten gekommen sein. In dieser Woche gab es deshalb Durchsuchungen bei Antifaschisten.
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Hendrik Pachinger
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Das ist erst der Anfang und eigentlich harmlos: Preissteigerungen an Tankstellen dürfen bald nur noch einmal täglich erfolgen, lautet eine Idee. Österreich hat es vorgemacht und zeigt auch, wie der Hase läuft: Wien erlaubt Preiserhöhungen jetzt nur noch dreimal pro Woche – am Montag, Mittwoch und Freitag. Das lässt sich fortschreiben: Erhöhungen nur wöchentlich. Oder monatlich? Hier gäbe es zudem eine gedankliche Brücke zu autofreien Sonntagen. Oder zu einem Tempolimit. Wie in den 70ern und kaum zu glauben: Die FDP regierte mit, aber ein halbes Jahr galt Tempo 100 auf der Autobahn. Deutschland ist also nicht wehrlos im Kampf um knappen Sprit! Aber Sparideen oder Konsumentenboykott, dafür ist der Teutone insgesamt noch nicht (wieder) reif. Denn angesichts einer reichlichen Verdopplung der Fahrzeugzahl seit 1970 gilt inzwischen auch: Selbst wenn die halbe Welt verbrennt – wir müssen weiter Auto fahren (und billig muss es sein). Wie soll man derartige Glaubenssätze nennen: Ignorant? Oder einfach nur deutsch?
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Ulrike Henning
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Foto/Quelle: IMAGO/Anadolu Agency/Salman Ahmed
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Diskussionsveranstaltung im Rahmen von „Leipzig liest“
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Tödliche Polizeigewalt nimmt deutlich zu. Besonders häufig betroffen: Menschen in psychosozialen Krisen. An diesem konkreten Fall erörtern wir u.a.: Wie wird Aufklärung vorangetrieben? Welche Rolle spiel(t)en bspw. Ombudsstelle, Opferberatung oder juristische Verfahren? Welche politischen Konsequenzen müssen folgen, um Betroffene besser zu schützen?
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Mutombo Mansamba, Bruder von Medard Mutombo und Kläger
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Felix Haßelmann, LADG-Ombudsstelle
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Beate Böhler, Anwältin im Zivilverfahren
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Samira Abbas, Opferberatungsstelle ReachOut
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Moderation: Jule Meier (nd)
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Nach einem Angriff auf eine Flussbrücke warnt Israel vor weiteren Schäden im Libanon, sollte die Regierung dort nicht die Hisbollah entwaffnen. Die Libanesen fürchten, der Flughafen könne zum Ziel werden.
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Mirco Keilberth, Beirut
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Unter US-Präsident Donald Trump wird durch die Energieblockade der Druck auf Kuba massiv verschärft. Mehrmals hieß es aus Washington, es gebe bereits Gespräche mit dem Land. Nun meldet sich Havanna zu Wort.
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Illustration: Kittihawk
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