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Ihre Tagesvorschau für den 17. März 2026
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Sarah Yolanda Koss Ressort Wirtschaft
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Neue bundesweite Zahlen des Robert-Koch-Instituts untermauern die Ziele des Kongresses nun damit, dass auch Diskriminierung häufig gesundheitliche Folgen hat. Personen, die angeben, aus mehreren Gründen Diskriminierung erfahren zu haben – etwa weil sie trans sind, sich in einer schlechten sozioökonomischen Lage befinden und Migrationsgeschichte haben – haben doppelt so häufig gesundheitliche Probleme.
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Jedes Jahr neue, sich ähnelnde Daten - und dennoch steigt die Ungleichheit, wie die Teilnehmenden des Kongresses bemängeln. »Uns alle treibt um, warum so wenig getan wird, obwohl wir doch so viel wissen«, sagt etwa Gesundheitsexpertin Ilona Kickbusch bei der Eröffnung. Eine dort mehrfach wiederholte Analyse: Ungleichheit ist dem Kapitalismus immanent. Dennoch: Hätte sich die Zivilgesellschaft nicht in den letzten Jahren mit Nachdruck für Veränderung eingesetzt, sehe die Situation ganz anders aus.
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Nun müsste auf die vorliegenden Informationen nachhaltiger reagiert werden, durch ganzheitliche politische Ansätze. Ein Beispiel: Mehr Fahrradwege verbessern nicht nur die Gesundheit von Menschen, die dadurch mehr Räder nutzen, sondern steigern auch die allgemeine Mobilität und soziale Kompatibilität. Aber gerade in Deutschland scheinen sich Lobbyverbände erfolgreich gegen sinnvolle Präventivmaßnahmen durchzusetzen.
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Um dem entgegen zu halten, sammeln wir beim »nd« weiter fleißig Informationen.
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Eine interessante Lektüre
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wünscht Sarah Yolanda Koss
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Die Basidsch ist eine 1979 gegründete Volksmiliz, die die Kontinuität der Revolution sichern soll. Ihre aktiven Mitglieder werden zur Niederschlagung regierungskritischer Proteste eingesetzt. Ein Experten-Interview.
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Interview: Cyrus Salimi-Asl
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Eigentlich wollte er die Entscheidung der Bundesschiedskommission noch abwarten. Nun ist Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter Andreas Büttner doch gleich aus der Linken ausgetreten.
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Andreas Fritsche
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Trotz der Energieblockade ist das kubanische Gesundheitssystem nicht zusammengebrochen, sondern hat mit einer strategischen Umstrukturierung reagiert, die auf Resilienz und der Stärkung der Grundversorgung basiert.
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Dr. José Angel Portal Miranda
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Endlich ist die Frage gelöst, welches Elternteil heute das Kind ins Bett bringt und ihm eine Gute-Nacht-Geschichte vorliest: das mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Plüschtier. Wären da nicht schon wieder die Stimmen der fortschrittsfeindlichen Kritikerinnen und Mahner, die die kindliche Entwicklung gefährdet sehen. Dabei kann das KI-Spielzeug sogar Kinderfragen beantworten – man stelle sich vor: Hundertmal auf die Warum-Frage reagieren, ohne müde zu werden. Die kindgerechte KI ist damit die ideale Ergänzung für die klassische Kleinfamilie. Und noch dazu ganz im Sinne der heiligen Arbeitsproduktivität! Während der Nachwuchs noch vom Spielzeug-Bot bespaßt wird, können die Eltern sich bereits in Vorbereitung auf ihre 12-Stunden-Schicht am nächsten Tag ausruhen. Kein Elternteil braucht künftig mehr in Lifestyle-Teilzeit im Kinderzimmer abzuhängen.
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Jutta Blume
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Foto: dpa Antonio Bat
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Diskussionsrunde im Rahmen von „Leipzig liest“
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Vor 50 Jahren gab es etwas ganz neues: Punk. Man kann es, man tut es - das war das neue Motto. Punk war nicht nur Musik, Punk war eine Revolution für das eigene Leben. Eine kulturelle Bewegung, welche weiterhin ausstrahlt. Zum Geburtstag erscheint im Ventil Verlag ein Mixtape als Sammelband: »Bored Teenagers«. Darin schreiben Musiker*innen, Künstler*innen und Autor*innen über diejenigen Songs, die sie konstant feiern. Denn immer wieder geht es natürlich um alles. »Bored Teenagers« lesen und diskutieren Jonas Engelmann, Alexander Pehlemann und Juliane Streich – moderiert von Christof Meueler. Und sie spielen ihre Lieblingslieder.
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Zum Glück geht es für den 1. FC Union in der Bundesliga jetzt zum FC Bayern. Denn mit dem 1:0 in Freiburg zogen die Berliner zwar wieder mal den Kopf aus der Schlinge, stecken aber weiterhin in der Entwicklungsfalle.
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Matthias Koch, Freiburg
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Mit Jürgen Habermas gehörte zur kapitalismuskritischen Suhrkampkultur der 70er und 80er Jahre und würde mittlerweile von Wolfram Weimer unter »Extremismusverdacht« gestellt. Mit ihm endet auch ein Stück alte BRD.
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Gerhard Hanloser
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Illustration: Harm Bengen
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Memo des Tages
»Professor Habermas, Ihr begriffsloser Objektivismus erschlägt das zu emanzipierende Subjekt.«
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