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Das war der Tag 6. Juni 2026
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Patrick Lempges Ressort Politik
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wenn die Bundeswehr zum »Tag der Bundeswehr« einlädt und gleichzeitig über den massiven Ausbau der Streitkräfte sowie eine stärkere Bindung ehemaliger Soldat*innen an den Militärdienst diskutiert wird, zeigt sich eine doppelte Bewegung: Militär soll einerseits als Erlebniswelt in die Gesellschaft hineingetragen, andererseits strukturell wieder enger an sie gebunden werden. Beide Entwicklungen greifen ineinander, auch wenn sie auf den ersten Blick unterschiedlich wirken.
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Der erste Blick richtet sich auf die öffentliche Inszenierung. Wie Sebastian Weiermann berichtet, verwandelt der »Tag der Bundeswehr« Kasernen seit 2015 in eine Mischung aus Schauvorführung und Werbeveranstaltung. Kampftraining, Waffenpräsentationen, Eurofighter-Überflüge und Fitness-Challenges sollen die Truppe als modernen, attraktiven Arbeitgeber zeigen. Besonders kritisch wird dabei immer wieder die Einbindung von Minderjährigen gesehen: Friedensinitiativen dokumentieren Fälle, in denen Kinder an Waffen herangeführt wurden oder diese unter Anleitung selbst ausprobieren konnten. Auch in diesem Jahr mobilisieren antimilitaristische Gruppen gegen diese Praxis und warnen davor, dass solche Events weniger Information als vielmehr Gewöhnung an militärische Gewalt darstellen – bis hin zur Normalisierung von Krieg als gesellschaftlicher Option.
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Der zweite Blick gilt der politischen Ebene. Jana Frielinghaus beschreibt, wie die Bundesregierung parallel dazu die Bundeswehr langfristig personell ausbauen will. Ziel sind 260.000 Soldat*innen und 200.000 Reservist*innen. Dafür soll die bisherige »doppelte Freiwilligkeit« bei Reserveübungen aufgehoben werden: Künftig könnten ehemalige Soldat*innen wieder verpflichtend zu Übungen herangezogen werden – unabhängig von der Zustimmung der Betroffenen und ihrer Arbeitgeber. Unterstützt wird dieser Kurs vom Reservistenverband, der angesichts geopolitischer Spannungen eine verlässliche Einsatzbereitschaft fordert, während Wirtschaftsverbände und Opposition vor Eingriffen in Freiheitsrechte und Arbeitsverhältnisse warnen.
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Gemeinsam ist beiden Entwicklungen die Verschiebung des Verhältnisses von Militär und Gesellschaft. Während der »Tag der Bundeswehr« die Streitkräfte als Event- und Erlebnisraum inszeniert, geht es in der Reform der Reserve um eine stärkere rechtliche und organisatorische Verfügbarkeit militärischer Arbeitskraft. Die eine Ebene wirkt symbolisch und kulturell, die andere institutionell – zusammen aber tragen sie dazu bei, das Militärische breiter im Alltag zu verankern.
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Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht für das Politik-Ressort Patrick Lempges
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Gesetzesentwurf von Ministerin Warken zielt vor allem auf Leistungskürzungen für Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und Beschäftigte ab
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Kurt Stenger
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Das Bündnis »Widersetzen« will den für Juli in Erfurt geplanten AfD-Bundesparteitag verhindern – und setzt dabei auf Haustürgespräche
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Sebastian Haak
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Um die Mietpreise zu stabilisieren, hält Berlin an seinem Neubaukurs fest. Die Linke bezweifelt, dass das allein ausreicht.
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Nicolas Šustr
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In meinem Garten steht ein schöner Apfelbaum. Viele Früchte hängen daran. Er ist mein Stolz. Und mein Schattenspender. Aber der Klimawandel bleibt nicht ohne Folgen. Die Trockenheit macht ihm zu schaffen. Und nun haben sich Blattläuse an ihm zu schaffen gemacht. Das sind die Widrigkeiten im Leben eines Kleingärtners. Um der lieben Bienen willen habe ich mich erst in der Abenddämmerung aufgemacht, um den Baum von seinem Befall zu befreien. Die Schmierseifenlösung in der Tasche war ich bereit, alles zu geben. Während ich jedes Blatt sorgsam benetze, bemerke ich, dass auch die widerwärtige Apfelgespinstmotte hier ihr Zuhause gefunden hat. Da hilft nur die Astschere. Ist es nicht ganz so wie mit der kleinen großen Koalition? Man denkt, man müsste etwas machen gegen Merzens CDU und seinen sozialen Raubbau, und dann fällt einem ein, dass auch noch die rückgratlose SPD mit dranhängt. Wäre man doch ein paar Jahre jünger! Dann würde man den ganzen Baum fällen und neu pflanzen. Jetzt heißt es warten auf ein neues Gartenjahr mit mehr Glück und in der Hoffnung, dass die Früchte wieder kommen.
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[Vorname Name Autor*in]
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Wir sagen danke & laden ein!
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13. Juni ab 15:30 bis 22:00 Uhr
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Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
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Eintritt frei & keine Anmeldung erforderlich
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Exklusive Einblicke in 80 Jahre Zeitungsgeschichte
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Spannende Gespräche mit Redakteur*innen (inkl. Hausführungen)
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Podiumsdiskussionen mit Gästen aus Politik, Kultur und Medien (u.a. Ferat Koçak, Widersetzen, Jugendinfo, freiraumreh, “Was tun?”-Podcast)
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Live-Musik (Ernst-Busch-Chor, Donna Abriss & Yansn)
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Speis & Trank und stabile Genoss*innen!
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Die Graphic Novel »Rukelie der Ausnahmeboxer« erweckt die Geschichte des Sinto-Boxers Johann Rukelie Trollmann zum Leben
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Peter Nowak
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Der geschasste Premierminister Ousmane Sanko ist der starke Mann und populärer als sein »Parteifreund« und Konkurrent, Präsident Bassirou Diomaye Faye
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Armin Osmanovic, Dakar
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