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Das war Montag, der 3. August 2026
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Jana Frielinghaus Ressort Politik
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seit Langem gibt es Forderungen aus der deutschen Zivilgesellschaft nach einer Einstellung von Kooperationen verschiedenster Art mit dem Staat Israel, seinen Forschungseinrichtungen und Konzernen, insbesondere jenen der Rüstungsbranche. Angesichts ungezählter Kriegsverbrechen der israelischen Armee an der Bevölkerung Gazas, aber auch der täglich brutaler werdenden Gewalt gegen Palästinenser im Westjordanland und der Zerstörung riesiger Gebiete im Süden Libanons, die erklärtermaßen langfristig besetzt werden sollen, sei eine „neutrale“ Zusammenarbeit nicht mehr zu rechtfertigen. Das findet unter anderem die Münchner Gruppe „Academics for Justice“, die einen neuen Bericht zur Kooperation der deutschen Max-Planck-Gesellschaft (MPG) mit Unis und Instituten in Israel vorgelegt hat.
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Die Einrichtungen der MPG in Israel sind die Minerva-Institute. Sie werden von der Minerva-Stiftung kofinanziert, die ihr Geld wiederum vom Bundesforschungsministerium erhält. Besonders die Aktivitäten des Instituts am Technion in Haifa werden in dem Bericht kritisiert.
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Die deutsche Rüstungsindustrie boomt derweil nicht nur wegen der vielen Aufträge des deutschen Staates, sondern auch aufgrund der Geschäfte mit vielen Staaten. So auch das Kieler Unternehmen TKMS, Rüstungswerft des ThyssenKrupp-Konzerns. Die Eingänge der Werft haben am Montagmorgen Kriegsgegner*innen besetzt. Sie protestierten damit insbesondere gegen die Exporte der Firma nach Israel. TKMS hat unter anderem vier Sa’ar-6-Korvetten an Israel geliefert. Sie sollen nach Angaben der Protestierenden bereits bei Angriffen auf Gaza und den Jemen eingesetzt worden sein.
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Im Dienste der Aufrüstung steht auch ein im Auftrag der Universität der Bundeswehr in München errichteter „Drohnenkäfig“. Die Testhalle soll Drohnen-Flugversuche unter kontrollierten Bedingungen ermöglichen. Die Hochschule begründet den Bau damit, dass sich Drohnen zu einer Schlüsseltechnologie entwickelt hätten, sowohl für Sicherheit und Verteidigung als auch für zivile Anwendungen.
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Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Jana Frielinghaus aus dem Politikressort
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Aktivisten besetzen Eingänge der Marinewerft von ThyssenKrupp. Sie protestieren insbesondere gegen die Kriegswaffenproduktion für Israel und Indien
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Matthias Monroy
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Spendenaktion vor Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern enorm erfolgreich. NGO will selbst in Wahlkampf eingreifen.
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Hendrik Lasch
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Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD fordern Ahmadiyya-Muslime härteres Vorgehen gegen Islamisten. Sie kritisieren einen Generalverdacht gegen Muslime
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Salim Nasereddeen
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Ich kannte mal einen oft sehr unwirschen Mann, der kam nie zum Essen, wenn man ihn rief. Er hatte Wichtiges zu tun: Die Sonderangebote studieren (damals gab es noch Printzeitungen), denn Schnäppchen waren sein Traum. Das Fernsehprogramm durcharbeiten (damals gab es noch Fernsehzeitschriften), denn er hatte vier oder fünf Videorekorder, die er programmierte (damals gab es noch kein Internet). Wie in einer Kunstausstellung gingen sie zeitversetzt in verschiedenen Räumen an und zeichneten irgendetwas auf, das er sich fast nie ansah – keine Zeit. Und wie in einer Kunstperformance warf er sich auf den Boden, wenn alte Freunde bei ihm klingelten, denn niemand sollte durchs Fenster sehen, dass jemand zu Hause war. Deshalb musste sich seine Kleinfamilie ebenfalls hinwerfen. Doch wenn er wollte, konnte er auch ganz nett sein. Man durfte ihn nur nicht zu Hause treffen. Das war für seine Familie natürlich ein Problem. Getrennt wurde sich jedoch nicht. Eigentlich hatte er nur einen wahren Freund: seinen Bonsai-Baum, den er liebevoll hegte und pflegte. Die Liebe zum Bonsai gibt es öfters bei solchen Männern, bestimmt auch in der aktuellen Bundesregierung, achten Sie mal drauf.
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Christof Meueler
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Der Fall der spanischen Exklave Ceuta zeigt wie vormals im libyschen Bengasi, dass die Migrationskooperationen der EU nicht tragfähig sind.
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Mirco Keilberth, Tunis
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Mit dem Absturz einer Space-X-Raketenstufe wird sich ein neuer Mondkrater bilden. Die Kommerzialisierung des Weltraums hinterlässt immer mehr Schrott.
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Kurt Stenger
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