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Das war Dienstag, der 4. August 2026

Ulrike Henning
Ressort Wirtschaft und Soziales

Liebe Leserinnen und Leser,

die Waldbrandsaison auf der Nordhalbkugel ist durchaus noch nicht beendet, auch wenn es zum Beispiel in Frankreich bereits den Anschein haben könnte.

Indessen brennt die Vegetation anderswo weiter, im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington etwa, in Griechenland und der Türkei oder zuletzt in den Niederlanden. Verbunden ist das teils mit Hitzewellen. Egal, welchen Auslöser es für die Großfeuer gab und welche einzelnen Bedingungen sie begünstigten: Am Ende werden Menschen unter Feuer und Rauch leiden. Im schlimmsten Fall haben sie Angehörige verloren, sind ihre Häuser und Heimatorte zerstört. Andere Wirkungen werden erst nach und nach eintreten – unter anderem jene auf die Gesundheit. Akute Atemwegsreizungen sind nur die Spitze des Eisbergs. Die Emissionen der Brände sind nicht die einzigen - menschliche Aktivitäten erzeugen auch auf andere Weise Feinstaub und Rauch.

Alles zusammen macht das Leben in immer mehr Regionen immer schwerer erträglich, und das durchaus auch im eigentlich so reichen Europa. Wohlhabende Menschen lassen sich ein neues Haus bauen, vielleicht an einem anderen Ort. Die Ärmeren bleiben zurück, ohnehin vorhandene Krankheiten verschlechtern sich, neue kommen hinzu – und das nicht nur bei den Einsatzkräften der Feuerwehren. Am Ende bleibt die große Frage, wann endlich genug zerstört wurde, um einen Sinneswandel in Bezug auf unsere fossil grundierte Lebens- und Produktionsweise einzuleiten. Leider geht es hier nicht nur um Brandschneisen hier, Waldumbau dort oder gar den achtsamen Umgang Einzelner mit der Natur. Sondern um Dürren und Hitzewellen. Menschengemachter Klimawandel verstärkt sich auch durch die sommerlichen Brände, leider.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht dennoch


Ulrike Henning
Redakteurin für Gesundheit

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Jetzt, wo es so heiß ist, muss sie sich beweisen: die gute alte Cola. Nein, wir wollen hier nicht, angefangen bei Afri über Club, Coca, Fritz, Pepsi bis Sinalco und Vita, die schlechte alte Dis­kus­sion führen, welche besser und welche schlechter ist. Es geht nicht um Nuancen, sondern um grundsätzliche Konsumformen. Erstens ist der erste Schluck der beste. Es reicht eigentlich die 0,2-Liter-Fla­sche. Zweitens muss die Cola kalt sein beziehungsweise sehr kalt. Deshalb ist die PET-Flasche abzulehnen, weil man bei ihr von außen nie weiß: Wie kalt ist der Inhalt? Besser als PET ist drittens die Dose, weil das Kondenswasser so schön an ihr runterläuft und ihr leicht metallischer Geschmack seit kindlichem Erstkonsum für Frische steht. Verglichen damit ist viertens die ge­zapfte Cola gleichermaßen zu zähflüssig. Fünftens ist Cola aus dem Ge­binde immer besser, weil selbstbewusster. Sechstens ist lo­gi­scher­weise das Glas Cola aus der großen oder sehr großen Flasche viel zu fad, es sei denn, die Flasche wurde gerade erst geöffnet. Die Aus­nahme ist siebtens die so­ge­nannte Mische, denn dabei geht es um die Alkoholversorgung. Aber auch da gilt, von Rotwein bis Rum, wieder die Rückkehr zum ersten Punkt: Alles, was nach dem ersten Schluck kommt, wird schlimm.

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