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Das war Mittwoch, der 5. August 2026
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Jana Frielinghaus Ressort Politik
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angesichts der mit Spannung erwarteten Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Abgeordnetenhauswahl in Berlin gerät leicht aus dem Blick, dass auch in Niedersachsen im September 6,5 Millionen Menschen aufgerufen sind, verschiedenen Kandidat*innen ihre Stimme zu geben. Denn in dem Bundesland werden am 13. September die Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte, aber auch Stadtparlamente und Gemeinderäte neu gewählt. In den großen Städten, insbesondere im von vielen Studierenden bevölkerten Göttingen, ist die extrem rechte AfD noch vergleichsweise schwach, während insbesondere Kandidat*innen der Grünen gute Chancen haben, ihre Spitzenposten in der Stadtverwaltung zu behalten oder aber die sozialdemokratische Konkurrenz zu beerben.
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Weil Bürgermeister aber Beamte auf Zeit sind, darf auch ihr Verhältnis zur Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung unter die Lupe genommen werden. Vier Wahlausschüsse haben vergangene Woche tatsächlich AfD-Kandidaten von der Teilnahme an der Wahl ausgeschlossen. Betroffen sind unter anderem der AfD-Landeschef und Landtagsabgeordnete Stephan Bothe und der eigentlich aus Bayern stammende, aber seit 2022 in Ostfriesland lebende Bundestagsabgeordnete Martin Sichert. Letzterer vergleicht schon mal Regenbogenflaggen vor einem Rathaus mit „NS-Beflaggung“ und glaubt, der »Krieg gegen die ethnisch deutsche Bevölkerung« sei »in vollem Gange«.
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Die AfD will juristisch gegen die Ausschlüsse vorgehen. Martin Sichert hat am Mittwoch beim Verwaltungsgericht Oldenburg den Erlass einer einstweiligen Anordnung beantragt, mit der der Wahlausschuss des Landkreises Friesland verpflichtet werden soll, ihn doch noch zur Landratswahl zuzulassen.
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Aus dem Politikressort grüßt
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In den USA setzte sich mit dem progressiven Abdul El-Sayed bei den Demokraten in der Vorwahl erstmals ein Linker in einem »Swing State« durch.
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Max Böhnel, New Jersey
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Nicht-EU-Staaten am Mittelmeer erhalten aus Brüssel Schiffe und Ausrüstung zur Grenzüberwachung. Besonders viele Mittel flossen in die Türkei.
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Matthias Monroy
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Auf der Farm Okamuru/Omingondo im zentralen Namibia schwelt seit einiger Zeit ein Konflikt um Land. Die Kolonialgeschichte wirkt fort.
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Andreas Bohne
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KI hin und her: Künstliche Intelligenz hat es jetzt auch in die Werbung eines großen Discounters geschafft. Dort sind Reklame-Bildchen zu Fleisch und Fisch nunmehr »mit KI erstellt«, anderes loses und frisches Zeug hingegen nicht. Was sagt uns das? Offensichtlich misstrauen Marketingmenschen echten Abbildungen von Schlachtprodukten und sprechen ihnen jede anmutige und überzeugende Verzehrseinladung ab. Ist das nun Betrug oder noch nicht? Ist es kein Betrug mehr, weil wir jetzt wissen, dass hier die KI nachgeholfen hat? Wenn KI ohne vom Menschen gesetzte Grenzen gern mit Techniken wie Phishing-Mails operiert, wie britische Sicherheitsforscher gerade entdecken mussten, gibt es da eigentlich keine Frage mehr. KI ist immer auch Betrug, und ihr ist grundsätzlich zu misstrauen. Sie ist also so, wie Kriminelle und Menschen allgemein immer waren. Mit einem Unterschied, der eine weitere Ebene gehobener Unehrlichkeit eröffnet: Die KI entschuldigt sich hinterher.
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Ulrike Henning
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Die Schweizerin hat ihre Fahrt ins Gelbe Trikot bei der Frankreich-Rundfahrt genau geplant. Das Zeitfahren bestimmte zudem die Debatte um »BH-Doping«.
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Tom Mustroph
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Seit März hält die Masernepidemie in Bangladesch an. Neun von zehn betroffenen Familien verschulden sich zusätzlich zur gesundheitlichen Notlage.
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Michael Lenz
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