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Das war Samstag, der 08. August 2026
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Sarah Yolanda Koss Ressort Wirtschaft
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Die Linken-Bundesvorsitzende Ines Schwerdtner sorgte diese Woche für Aufregung in Berlin: Eine Bedingung für eine Regierungskoalition in der Hauptstadt seien Enteignungen. Prompt erntete sie Kritik für die Kompromisslosigkeit – von SPD und Grünen.
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Konkret geht es um den Volksentscheid von Deutsche Wohnen und Co enteignen (DWE). 2021 hatten 59,1 Prozent der Berliner*innen ihre Zustimmung gegeben. Die Landesregierung setzte ihn aber nie um. Jetzt bestimmen die hohen Wohnkosten den Berliner Wahlkampf. Spätestens seit der Erklärung der Bundesregierung, Vergesellschaftung verunmöglichen zu wollen, ist das Thema aber auch auf Bundesebene angekommen.
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Bei DWE zeigt man sich jedenfalls überzeugt: Zumindest in Berlin war es noch nie so einfach zu vergesellschaften wie jetzt. Das betont Sprecherin Karla Hildebrandt im „nd“-Interview. Vergesellschaftung sei immer noch das beste Mittel, um den Markt zu regulieren, so Hildebrandt. Dass sich nun Bundes-Union und Bundes-SPD einmischen und Vergesellschaftung von oben herab verbieten wollen, sei vor allem ein Zeichen für eines: Das Kapital sei aufgescheucht, analysiert Armin Rothemann. Der Rechtsanwalt für Immobilienrecht und Vergesellschaftung hat das Gesetz zu Deutsche Wohnen in Berlin mitentworfen. Das Konzept lässt sich ihm zufolge aber nicht so einfach auf andere Bundesländer anwenden. Man müsse sich jeweils den konkreten Wohnungsmarkt vor Ort ansehen.
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In Berlin ist Die Linke derweil gut beraten, rote Linien zu ziehen, davon ist nd-Redakteur David Rojas Kienzle überzeugt. Denn eine linke Regierung, die für einen toxischen Koalitionsfrieden keine linke Politik macht, schade nicht nur den Berliner*innen, sondern auch der Linkspartei.
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Von Berlin nach ganz Deutschland – oder doch wieder zurück an den Verhandlungstisch der Hauptstadt? Wie sich die Debatte weiter entwickelt, erfahren Sie im „nd“.
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Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen Sarah Yolanda Koss
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Nicht nur das Westjordanland, auch der Tempelberg sieht sich Angriffen israelischer Siedler ausgesetzt. Die arabischen Staaten sind alarmiert.
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Elias Feroz
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Bei der Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes bleibt die Diskriminierung durch Behörden wie Polizei oder Jobcenter außen vor.
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Sarah Yolanda Koss
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Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow fordert mit dem Friedensprozess zwischen der Türkei und der kurdischen PKK Amnestien auch in der Bundesrepublik.
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Der Hund liegt mitten auf dem Gehweg, die Beine der Länge nach von sich gestreckt. Wenn eine Passantin um ihn herum manövriert, hebt er nicht einmal den Kopf. Das muss wahre Tiefenentspannung sein. Damit das Tier nicht doch in seinem Vorabendschlummer gestört wird, hat jemand ein Warnhütchen daneben platziert. Wir malen uns aus, wie Frauchen oder Herrchen stets nicht nur mit Kotbeutelchen, sondern auch mit dem orangefarbenen Kegel zum Gassigehen aufbricht. Und bald zeigt sich auch, wie wichtig dieses Utensil ist, denn innerhalb von einer halben Stunde brausen diverse E-Scooter, mal mit, mal ohne laute Musik aus der Boom-Box, vorbei. Alle zirkeln sie gekonnt um das schlafende Hindernis. Ich denke an einen anderen, blinden Hund, wie er regelmäßig seinen Kopf an mitten im Weg abgestellten oder hingeworfenen Elektrorollern stößt. Hunde, packt eure Warndreiecke ein und erobert euch die Gehwege zurück! Als wir die Kneipe später verlassen, steht nur noch das orangefarbene Hütchen dort.
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Jutta Blume
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Bei seinem Amtsantritt hat der rechte Hardliner Abelardo de la Espriella den Krieg gegen die Drogen verkündet.
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Spitzenkandidat Ulrich Siegmund wird in Sachsen-Anhalt gefeiert wie ein Popstar. Ein Ortstermin in der Lutherstadt Wittenberg.
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Stefan Hantzschmann
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