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Das war Montag], der 10. August 2026
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Sarah Yolanda Koss Ressort Wirtschaft und Soziales
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in gewohnt nonchalanter Manier stellte Ulrich Schneider, langjähriger Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands und inzwischen im Parteivorstand der Linkspartei, am Montag eine Bilanz zum Sozialabbau vor. Ihm und der Linken gehe es darum, auf jenen „Kleinkram“ hinzuweisen, der zwischen all der Aufregung über Reformen von Krankenkassen und Rente leicht übersehen werde: die Kürzungen von Wohngeld, Elterngeld, Pflegeleistungen sowie die verschobene BaföG-Anhebung. Setzt die Bundesregierung all das wie geplant um, könnte jener „Kleinkram“ Schneiders Berechnungen zufolge acht Millionen Menschen in Deutschland treffen und die Armut im Land erheblich steigern. Ab Herbst müsse die Zivilgesellschaft Druck ausüben, meint der Linken-Vorstand. Auf jene Abgeordneten, die noch überzeugt werden könnten, sich dem Sozialabbau in den Weg zu stellen.
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Mit derlei sozialpolitischem Protest könnte Die Linke gut punkten. Bis sie sich aber Forderungen und Utopien zuwenden kann, schlägt sie sich erst noch mit Realpolitik herum. So geht es im Endspurt des Wahlkampfs in Sachsen-Anhalt einmal mehr um mögliche Kooperationen mit der CDU, antifaschistische Prinzipien und parteipolitische Kompromisse. Ein Dilemma, kommentiert unser Redakteur Patrick Lempges.
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Wie geht es weiter, mit den Wahlkämpfen im Osten und den Protesten im Herbst? Antworten finden Sie im „nd“.
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Viel Lesevergnügen wünscht
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Sarah Yolanda Koss aus dem Politik- und Wirtschaftsressort
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In Honduras muss sich der Narco-Präsident Juan Orlando Hernández nicht wegen Drogenhandels verantworten. Das bringt Präsident Asfura in Misskredit.
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Knut Henkel
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EU-Beobachtungsprogramm Copernicus ermittelt heißesten Juni und Juli in Westeuropa seit Aufzeichnungsbeginn.
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Valentin Rakovsky, Paris
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Spätestens seit den 50er Jahren gibt es in Deutschland keine Nazis mehr. Und heute erst recht nicht. Sehen Sie doch mal auf einem Friedhof nach.
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Thomas Blum
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Stets zu der Zeit, zu der das Sommerloch auftritt – dessen Existenz beharrlich von Journalisten behauptet wird, aber noch nie von auch nur einem von ihnen gesehen wurde –, ist in den Kulturredaktionen, direkt aus den Werbeabteilungen der Verlage hereingeströmt, das Wort Sommerlektüre die wichtigste Vokabel. Und mit der wird dann auch wirklich jedes Druckerzeugnis belegt: ein üppiger Bildband in Übergröße, der in keine Reisetasche passt; der 1500-Seiten-Klassiker in Dünndruck, der keinen Strandaufenthalt überleben wird; die düsterste Abhandlung über die deutsche Kolonialgeschichte, die auch noch den hellsten Sonnentag verdunkelt. Ein passionierter Leser darf sich von diesen so offensiven wie abstoßenden Marketingstrategien, die auch vor der Hochkultur nicht haltmachen, nicht abschrecken lassen. Es sind ja nur noch ein paar Wochen und dann werden gewiss auch die Memoiren von Jens Spahn als perfektes Weihnachtsgeschenk gepriesen. Ich vermute: für Feinde.
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Erik Zielke
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Eine Studie zum Crack-Konsum in Berlin zeigt: Statt Zäunen und Verboten brauchen Betroffene Wohnungen, Konsumräume und echte Anlaufstellen.
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David Rojas Kienzle
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Antonia Niedermaier liefert ein beeindruckendes Debüt bei der Tour de France.
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Stefan Tabeling, Nizza
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