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Das war Dienstag, der 11. August 2026
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Sarah Yolanda Koss Ressort Wirtschaft und Soziales
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sollte die Wehrpflicht zurückkommen, gilt das auch für den Zivildienst. Denn laut Grundgesetz muss es die Option geben, den Wehrdienst zu verweigern. Wie das konkret aussehen soll, wird sich erst nach der Sommerpause zeigen. Doch das Bundesfamilienministerium ist bereits dabei, ein Konzept auszuarbeiten.
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Die Sozialverbände zeigen sich jedenfalls „nd“ gegenüber mehr als skeptisch. Vermutlich lässt sich was da anrollt zahlenmäßig nur schwer mit dem alten Zivildienst vergleichen – schließlich werden in der sogenannten Bedarfswehrpflicht nicht automatisch alle Männer eingezogen, sondern so viele wie die Bundeswehr „braucht“. Das Ziel sind 460 000 Soldat*innen (aktive Truppe plus Reserve) bis 2035. Dementsprechend weniger Personen werden auch den Kriegsdienst verweigern.
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Allein dadurch ist klar, dass ein Zivildienst nicht den Fachkräftemangel in Gesundheits- und Pflegeberufen regeln wird. Stattdessen könnten die wenigen Zivis aber deren Löhne drücken. Sollte sich deren Bezahlung, wie derzeit geplant, am Bundeswehrsold orientieren, entsteht wiederum eine Mehrklassengesellschaft in den sozialen Diensten. Frauen, queeren Menschen und Personen mit Behinderung blieben nur die schlechter bezahlten Freiwilligendienste.
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Und was passiert eigentlich künftig mit jenen „Totalverweigerern“, für die weder Wehrdienst noch Ersatzdienst in Frage kommen? Wird wieder ein System eingeführt, wie in der alten BRD und der DDR, als ihnen dafür Gefängnisstrafen drohten – und wie meine Kollegin Jana Frielinghaus beschreibt?
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Alles Gründe, warum sich die Sozialverbände weiter für die Stärkung von Freiwilligendiensten anstelle der Wiedereinführung des Zivildienstes aussprechen. Wie die Debatte weitergeht, lesen Sie im „nd“.
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Eine interessante Lektüre wünscht
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Nach Protesten aus Hessen und NRW fordert die Bundes-AG Migration und Vielfalt einen Sonderparteitag. Im Zentrum steht die Neuwahl der Parteispitze.
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Patrick Lempges
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Ein vom Parlament gebilligtes Gesetz soll den Weg ebnen für die Freilassung von PKK-Mitgliedern oder deren Rückkehr aus dem Exil. Doch es gibt Hürden.
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Jakob Helfrich
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Bei den Vorwahlen in Wisconsin zeigt sich am Ergebnis von Francesca Hong, ob sich der Aufschwung des progressiven Flügels der Demokraten fortsetzt.
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Max Böhnel, New Jersey
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Der Berliner Wahlkampf rückt einem auf die Pelle. Das Motto möchte die Volt-Partei liefern, von der man nicht weiß, wofür sie gut sein soll: »unf*ck Berlin«. Damit soll gesagt werden, dass Berlin sich nicht unterkriegen lässt, von seinen diversen Krisen und Parteien. »Einer muss vernünftig sein«, entgegnet klassenstreberhaft der neue Chef-CDUler, und die Grünen wollen »raus aus dem rückwärts«, behaupten aber verspielt reaktionär: »Hier. Sauberer Kiez«. In diese Richtung geht auch die rechtssozialistische Spaßpartei BSW, die betont: »Kritik an Israel ist nicht antisemitisch«. Warum wird das plakatiert? Weil das BSW alle Untertöne, die dabei mitschwingen, für sich nutzen möchte. Die politische Forderung wäre: »Propalästinensische Demonstrationen nicht verbieten«, aber das mobilisiert zu wenig Ressentiments für eine Partei, die gegen das Vergessenwerden ankämpft. Wie auch tendenziell die SPD, die so tut, als würde sie sich selbst nicht kennen. »Der Mietenwahnsinn endet jetzt«, behauptet ihr Spitzenkandidat, obwohl die in Berlin seit 1989 dauerregierende SPD für das Gegenteil steht: »Wirtschaft gut. Alles gut«. Auch wenn diese Parole von der FDP stammt. Doch die ist schon lange unbekannt verzogen.
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Christof Meueler
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Die 18-Jährige sei kein Rohdiamant mehr, sagt Bundestrainer Bernd Berkhahn. Vielmehr könnte sie der nächste Star aus der Magdeburger Schule werden.
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Andreas Morbach
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Lavie Tidhar setzt mit »Adama« seine historische Israel-Trilogie fort und zeichnet wieder ein überaus kritisches Bild seines Heimatlandes.
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Florian Schmid
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