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Das war Mittwoch, der 12. August 2026
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Matthias Monroy Ressort Politik
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das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Entwurf für ein neues Nachrichtendienstegesetz beschlossen. Wie meine Kollegin Jana Frielinghaus berichtet, sollen Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst künftig zu »echten« Geheimdiensten werden. Dazu gehören etwa die Lizenz zu digitalen Gegenangriffen, Online-Durchsuchungen und, im Falle des Verfassungsschutzes, sogar zum heimlichen Betreten von Wohnungen. Innenminister Alexander Dobrindt spricht dazu von einer »neuen Zeitrechnung« und hat recht: Es ist das Ende des Trennungsgebots zwischen Polizei und Geheimdiensten, das aus den Erfahrungen der Gestapo im Nationalsozialismus resultierte. Dieses Postulat hat der CSU-Politiker nun überwunden. Vor der nun entstehenden neuen Geheimpolizei warnen Kritiker*innen von Linkspartei bis zur Bundesdatenschutzbeauftragten einstimmig.
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Wenn Verfassungsschutz und BND nicht mehr nur »Nachrichten« sammeln sollen, können sie auch getrost außerhalb linker Medien und damit offiziell als »Geheimdienste« bezeichnet werden. Was in der Debatte über diese staatlichen Influencer aus meiner Sicht bislang kaum auffällt: Der Auslandsgeheimdienst nutzt längst eine neue unerschöpfliche Datenquelle, und zwar ohne klare gesetzliche Grundlage. Gemeint ist »Advertising-based Intelligence« (ADINT), also milliardenfache Interaktion mit Werbung, die über kommerzielle Datenhändler erworben wird. Darin enthalten sind Standort-, Interessen- und Verhaltensdaten, die Menschen unbeabsichtigt im Netz hinterlassen. Aus meiner Sicht ein gesetzloser Kaufrausch des BND, aus dem es – nach vielen früheren Enthüllungen über dessen Datenhunger – nur eine Konsequenz geben kann: Nachrichten,- pardon: Geheimdienste lassen sich grundsätzlich nicht kontrollieren und müssen abgeschafft werden.
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Bleiben Sie wachsam! Ihr Matthias Monroy
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Laut einem ILO-Bericht hängen geringes Wachstum und Künstliche Intelligenz weltweit immer mehr junge Menschen ab. Dies trifft vor allem Frauen.
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Felix Sassmannshausen
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In Südafrika ist Starlink nicht zugelassen, weil Vorgaben zur wirtschaftlichen Beteiligung der Schwarzen nicht erfüllt werden. Musk macht Druck.
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Patrick Bond, Elinor Sisulu, Scott Timcke
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Nach der Selbstauflösung der PKK in der Türkei könnte auch die Bundesregierung die Repression herunterfahren. Nix da, erklärt das Innenministerium.
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Matthias Monroy
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Der Berliner Wahlkampf rückt einem auf die Pelle. Das Motto möchte die Volt-Partei liefern, von der man nicht weiß, wofür sie gut sein soll: »unf*ck Berlin«. Damit soll gesagt werden, dass Berlin sich nicht unterkriegen lässt, von seinen diversen Krisen und Parteien. »Einer muss vernünftig sein«, entgegnet klassenstreberhaft der neue Chef-CDUler, und die Grünen wollen »raus aus dem rückwärts«, behaupten aber verspielt reaktionär: »Hier. Sauberer Kiez«. In diese Richtung geht auch die rechtssozialistische Spaßpartei BSW, die betont: »Kritik an Israel ist nicht antisemitisch«. Warum wird das plakatiert? Weil das BSW alle Untertöne, die dabei mitschwingen, für sich nutzen möchte. Die politische Forderung wäre: »Propalästinensische Demonstrationen nicht verbieten«, aber das mobilisiert zu wenig Ressentiments für eine Partei, die gegen das Vergessenwerden ankämpft. Wie auch tendenziell die SPD, die so tut, als würde sie sich selbst nicht kennen. »Der Mietenwahnsinn endet jetzt«, behauptet ihr Spitzenkandidat, obwohl die in Berlin seit 1989 dauerregierende SPD für das Gegenteil steht: »Wirtschaft gut. Alles gut«. Auch wenn diese Parole von der FDP stammt. Doch die ist schon lange unbekannt verzogen.
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Christof Meueler
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Der Umbau eines Computerspiels zum Horrorfilm: Wiederholung und Variation und dann auch noch Moral in »Exit 8«.
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Thomas Blum
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Auch die Technik ächzt unter den Rekordtemperaturen dieses Sommers. Bei fast 40 Grad im Juni häuften sich Ausfälle bei S-Bahn & Co. deutlich.
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Nicolas Šustr
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