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Das war Samstag, der 15. August 2026
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Wolfgang Hübner Ressort Politik
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Liebe Leserinnen und Leser,
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kurz vor den Landtagswahlen zunächst in Sachsen-Anhalt, dann in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gerät das Bündnis Sahra Wagenknecht in schwere Turbulenzen. Unübersehbar ist die Panik, die von den miesen Umfragewerten ausgelöst wird: In allen drei Ländern steht die Partei unter fünf Prozent, bundesweit sogar nur noch bei drei. Dabei hatte sich die Wagenknecht-Partei in einer Art Schlüsselrolle bei der Regierungsbildung zumindest in Magdeburg, eventuell auch in Schwerin gesehen. Doch ihr Vorschlag, einen parteiunabhängigen Ministerpräsidenten zu wählen (wer das sein soll, daraus macht Wagenknecht ein großes Geheimnis) und den mit einer Art Expertenkabinett und wechselnden Mehrheiten inklusive AfD regieren zu lassen, stößt nirgendwo auf Gegenliebe.
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Mit einer Ausnahme: Ausgerechnet der Thüringer AfD-Frontmann Björn Höcke, der laut Gerichtsurteil als Faschist bezeichnet werden darf, nimmt Wagenknecht beim Wort. Nachdem Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) endgültig wegen Plagiatsvorwürfen der Doktortitel aberkannt wurde, trug Höcke Wagenknecht erst an, mit den AfD-Stimmen zur Regierungschefin in Erfurt gewählt zu werden. Und dann, gemeinsam mit Wagenknecht einen parteiübergreifenden Voigt-Nachfolger zu suchen. Denn Voigts Rücktritt fordern beide – Höcke und Wagenknecht.
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Diese AfD-Machtspielchen hat sich das BSW mit seinen ewigen AfD-Avancen selbst eingebrockt. Und nun lässt es die BSW-Bundesspitze auch noch auf eine schwere parteiinterne Krise ankommen: Sie fordert die Thüringer Landtagsfraktion auf, die Koalition mit CDU und SPD zu verlassen. Das wird in den nächsten Tagen nicht ohne Widerspruch und Auseinandersetzungen abgehen – und dass diese Art von verordneter Notbremse den Umfragewerten zuträglich ist, dürfte mehr als zweifelhaft sein.
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Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Wolfgang Hübner
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Pläne für eine Anschaffung von Elektroschock-Handschuhen für die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE lösen in den USA Empörung aus.
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Chris Lefkow
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Die »Küstenwache« aus Libyen fängt erneut Boote ab und bedroht Retter. Elf Leichen treiben auf hoher See, weitere Menschen wurden ins Wasser gestoßen.
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Matthias Monroy
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Der 41-jährige Soziologieprofessor Jason Arday nahm sich wohl das Leben. Nach Plagiatsvorwürfen eines »Rassenrealisten« war er bereits zurückgetreten.
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Matthias Monroy
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Kindererziehung ist immer auch Selbsterziehung. Um auch nur halbwegs vorbildhaft daherzukommen, muss man sich selbst ziemlich regulieren und allerhand Gewohnheiten ablegen. Kaum fängt ein Kind an zu sprechen, tut man gut daran, all die liebgewonnenen Vulgarismen, zärtliche bis grobe Verwünschungen und Fluchneologismen wieder aus dem Wortschatz zu vertreiben. Das gelingt natürlich nur unvollkommen. Um sich nicht vor Kinderaugen in allzu viele Widersprüche zu verstricken, braucht jede Regel schon bald eine Ausnahme. Schnell stand fest, dass man »Scheiße!« keineswegs sagen darf. Nach einigen Regelbrüchen musste ich meinem verständigen Kind erklären, dass dieser Grundsatz natürlich Gültigkeit hat, aber Ausnahmen gemacht werden müssen, sobald man sich im Straßenverkehr befindet. Wann immer also ein Autofahrer bei Rot die Straße überquert, zehn bis zwanzig Kilometer die Stunde zu schnell unterwegs ist, mal wieder vergessen hat zu blinken oder aus der kraftfahrertypischen Mischung aus Dummheit und Überheblichkeit sonst wie das Leben von Fußgängern und Radfahrern gefährdet – also im Durchschnitt zwei bis drei Mal am Tag –, darf man eben doch »Scheiße!« ausrufen. Mitunter klingen wir, wenn wir versuchen, von einem Ort zum anderen zu kommen, wie die Coverband der 90er-Jahre-Girlie-Truppe Tic Tac Toe, die bekanntlich rappend stotterte: »Sch-sch-sch-sch-scheiße«. Ich glaube, mein Kind hat bereits einiges gelernt.
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Erik Zielke
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Ein soziales Projekt mit ukrainischen Geflüchteten und fairem Café erhält den Brandenburger Integrationspreis.
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Marina Mai
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Nokia brachte vor 30 Jahren das erste Smartphone auf den Markt – die Folgen sind bis heute zu spüren.
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Hermannus Pfeiffer
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