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Das war Dienstag, der 18. August 2026
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Kurt Stenger Ressort Wirtschaft und Umwelt
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
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das anhaltend warme und trockene Wetter vor allem in der südlichen Landeshälfte schlägt auch auf die Erträge der Getreidebauern durch. Dies geht aus der jetzt vorgelegten, vorläufigen Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands hervor. Er rechnet mit einem Rückgang der Getreidemenge um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Finanzlage vieler Landwirte sei dadurch und durch gestiegene Kosten angespannt. Allerdings ist die Situation von Hof zu Hof unterschiedlich, wie unser Wirtschaftsautor Hermannus Pfeiffer in seinem Beitrag schildert. Zudem werden Nebeneinnahmen für viele Landwirte immer wichtiger.
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Gleichwohl nutzt Verbandschef Joachim Rukwied die Gunst der hochsommerlichen Stunde, um wieder einmal zusätzliche Hilfen von der Bundesregierung einzufordern. CSU-Landwirtschaftsminister Alois Rainer äußert zwar Verständnis für die Nöte mancher Bauern, hält sich bisher aber bedeckt und verweist auf ohnehin fließende Fördermittel in Milliardenhöhe. Umweltverbände hingegen fordern die Politik auf, aus den durch den Klimawandel verstärkten Ernteausfällen durch Dürre zu lernen und die bislang pauschale Förderung auf Anpassungsmaßnahmen umzustellen.
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Die vom Bauernverband vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen zugunsten der Landwirte sind nicht zielgenau und folgen dem Gießkannenprinzip, findet Jana Frielinghaus. Sie sollen vom Steuerzahler finanziert werden und dafür sorgen, dass die Agrarprodukte für die Abnehmer in der Lieferkette billig bleiben. Sie sind die eigentlichen Profiteure von Beihilfen und EU-Subventionen, deren Auszahlung nach Vorstellung von Verbandspräsident Rukwied vorgezogen werden soll.
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Mindestpreise für die Erzeugnisse der Landwirte hat der Verband hingegen noch nie verlangt. Kein Wunder, denn seine Spitzenvertreter sitzen in den Aufsichtsräten von Agrarhandelskonzernen, Kreditinstituten, Molkereien. Deren Interessen haben sie eher im Blick als die der Bauern. Die werden zudem mit der wachsenden Ertragsunsicherheit durch den Klimawandel alleingelassen.
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Eine spannende Lektüre verspricht,
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Ankara fliegt mit Drohnen von Tripolis und düpiert Frontex und die EU-Mission Irini. Die Konkurrenz betrifft auch Kontakte zu beiden libyschen Lagern.
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Matthias Monroy
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Nach dem Sprengstofffund am Flughafen Leipzig/Halle inspizierte der Bundesinnenminister in Cochstedt Technik zur Drohnenabwehr. Die hat drei Säulen.
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Matthias Monroy
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Die Klimakrise ist Realität – nur nicht für die AfD. Und genau bei diesem Thema ist die Partei angreifbar, kommentiert Christoph Ruf.
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Christoph Ruf
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Die Leute vom Wasserfilterverkauf haben mich auf dem Kieker. Online. Egal, in welche Kabine der digitalen Hirnwaschanlage auf meinem Handy ich mich begebe, ob Instagram, Facebook oder sonst was – die Frau vom Wasserfilterverkauf ist schon da. Will mir ihre Wasserfilter anpreisen. Haselnussrötliches, halblanges Haar, mitteljung, hantiert sie in ihrer fancy Küche herum, und natürlich versuche ich immer, das Gesicht dieser Dauergästin auf meinem Display zu studieren. Ist sie hübsch? Nett? Klug? Zickig? Blöde? Spräche man sie auf einen schönen Buchklassiker an, würde sie dann im üblichen Phrasenverhau hängen bleiben, so wie die meisten Leute? Oder hätte sie doch etwas Überraschendes zu sagen – und täte sie es, geschähe das aus reiner kapriziöser Provokationslust oder weil wirklich originelle Gedanken in ihrem Hirn zwitschern? Würde sie mir im Gespräch lachend ihre wahren Gedanken über diese Wasserfilter verraten, die auf der Grundlage eines Werbevertrags in ihr Leben eingedrungen sind und aus einer aufstrebenden Schauspielerin eine Wasserfilter-Reklamefläche gemacht haben?
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Die Werbefuzzis, die über ihr Bild gebieten, haben mich jedenfalls ganz gut im Visier. Ich muss irgendwann eine Sekunde zu lang versucht haben, dieses Gesicht zu lesen. Das haben die sich gemerkt. Die Wasserfilterfrau stalkt mich seitdem – oder ich sie? Die Werbefuzzis klatschen sich ab. Die wissen, wie sie gespannte Erwartung am Köcheln halten. Immer setzen sie einen Schnitt, ehe man fertig geguckt hat. Dabei ist es ja ein Grundbedürfnis für mich als soziales Säugetier: mir ein Urteil über die Leute im näheren Umfeld zu machen (über die entfernteren Leute nicht, das sind alles Arschlöcher). Mein gesamtes Verhaltensprogramm zwingt mich dazu, das Gesicht der Wasserfilterfrau studieren zu wollen, und das wissen die, und daher hauen die immer dazwischen. Während ich starre, legen sie ihren Wasserfilterschriftzug über das Gesicht; wie nervig ist das, und es sei hier deutlich angemerkt: Ich hasse eure bescheuerten Wasserfilter mit ganzer Seele.
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Klaus Ungerer
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Zwei Sicherheitsexperten im Gespräch mit »nd« zu der aktuellen Hacker-Attacke auf die Berliner Verwaltung für Verkehr und Stadtentwicklung.
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Jule Meier
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Die Nada-Regeln sind eigentlich eindeutig: Wer dreimal eine Kontrolle verpasst, wird gesperrt. Bei Fußballerin Laura Freigang ist es komplizierter.
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Stefan Otto
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