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Das war Freitag, der 21. August 2026

Kurt Stenger
Ressort Politik

Liebe Leserinnen und Leser,

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo zieht weiter seine Bahnen. Bis zu 15.000 Infektionen dürfte es mittlerweile in dem zentralafrikanischen Land gegeben haben, Tausende Menschen starben. Obwohl nationale und internationale Hilfsmaßnahmen ergriffen wurden, ist ein Ende nicht absehbar. Das hat viele Gründe: der Bürgerkrieg in den betroffenen Regionen, gewisses Misstrauen gegenüber öffentlichen Gesundheitseinrichtungen, fehlende Impfstoffe und Medikamente, die massiven Kürzungen bei Nothilfen insbesondere durch die Trump-Regierung in den USA. Wir bringen aufgrund der dramatischen Lage ein ausführliches Update zum Thema mit folgenden Artikeln:

Judith Raupp berichtet über die extrem schwierigen Bedingungen, unter denen das einheimische Gesundheitspersonal vor Ort arbeitet. Felix Sassmannshausen schreibt über Notfallmaßnahmen der WHO und von Africa CDC. Kurt Stenger berichtet über den Paradigmenwechsel in den USA unter der ultrarechten Regierung im Umgang mit internationalen Gesundheitskrisen.

Eine informative Lektüre verspricht,
Kurt Stenger, nd-Redakteur Wirtschaft/Umwelt

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Nahezu alles, was man über Paarbeziehungen wissen muss, lernt man am Strand. Es herrscht Konfliktmanagement auf höchstem Niveau und beginnt mit der Platzauswahl: Der eine will unbedingt in den Schatten, der andere nicht. Es folgt die Standortbestimmung des Sonnenschirms: Der eine hat mehr Ahnung vom Sonnenverlauf, der andere nicht, tut aber so. Höhepunkt ist schließlich das gegenseitige Eincremen. Hier gilt die Regel: Je länger die Beziehung schon dauert, desto heftiger wird die Haut des Einzucremenden durchgeknetet (vor allem am Rücken). Als würde nicht der geliebte Partner eingeschmiert, sondern eine Schweinehälfte mariniert. Den Unterschied merkt man ganz deutlich, beobachtet man, wie zärtlich und einfühlsam hingegen die Kinder einbalsamiert werden. Das Ganze ist mitnichten auf mangelnden Respekt, verlorene Romantik oder Zuneigung zurückzuführen. Man ist nur offenbar der Meinung, die alte, fast schon ledrige Haut würde die Creme besser aufnehmen, riebe man sie nur fest genug hinein. Das ergab jedenfalls die Selbstbefragung. Wenn man aber am Ende des Tages trotzdem mit einem heftigen Sonnenbrand nach Hause geht, weil vergessen wurde, bis ganz an den Rand des Badeanzugs zu cremen, dann kann man sicher sein: Der Richtige wird schon noch kommen.

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