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Das war Dienstag, der 12. September 2006
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Cyrus Salimi-Asl Ressort Politik
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Liebe Leserinnen und Leser,
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ist das mittlerweile auf 11 Vollmitglieder angewachsene Brics-Bündnis nun gegen den Westen gerichtet oder nicht? Diese Frage taucht praktisch bei jedem Gipfeltreffen auf, wenn der russische Präsident Putin, Chinas Staatschef Xi Jinping und sein iranischer Amtskollege Peseschkian mit den anderen zusammentreffen. Es sind vor allem die USA und Westeuropa, die versuchen, die heterogene Allianz als »antiwestlich« darzustellen. »Xi nutzt Trumps Chaos und greift nach der Welt«, war etwa drei Tage vor Gipfelstart ein Kommentar im »Handelsblatt« überschrieben. Im Gastgeberland des derzeit laufenden Gipfeltreffens in Neu-Delhi wäre das undenkbar: »Die Brics will keine neue Weltordnung schaffen. Sie ist in ihrem Charakter reformorientiert und in ihrer Orientierung pluralistisch«, ordnete etwa der »Indian Express« ganz unaufgeregt ein.
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Die Crux steckt in den Details: Indien versteht das Staatenbündnis als »nichtwestlich« – und nicht »antiwestlich«. Brasilien und Südafrika sehen das ähnlich, die anderen beiden Staaten der den Namen konstituierenden Länder, China und Russland, können »antiwestlich« hingegen einiges abgewinnen - seit Beginn des Ukraine-Krieges und dem Angriff der USA auf den Brics-plus-Staat Iran mehr denn je. Sicher ist: Indien und die meisten Länder des Globalen Südens wollen keine neue Weltordnung unter Führung Pekings und Moskaus, um die von Washington dominierte abzulösen. Das Plädoyer gilt einer multipolaren Ordnung, gegen die die USA unter Donald Trump entschiedenen Widerstand leisten, kommentiert Martin Ling im "nd".
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Eine informative Lektüre wünscht
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Seit der Waffenruhe hat sich nicht viel getan: Israel greift weiter an, die Menschen leben unter unmenschlichen Bedingungen, wollen aber bleiben.
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Mirco Keilberth
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Am Tag der wohnungslosen Menschen diskutieren diese mit Politiker*innen und fordern eine zentrale Beschwerdestelle.
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Hannah Blumberg
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Im US-Bundesstaat Iowa kämpfen linke Städter und konservative Maisbauern gemeinsam gegen ein geplantes Rechenzentrum. Die Umweltaktivistin Erin Brockovich unterstützt.
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Anjana Shrivastava
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Endlich hat Künstliche Intelligenz ihre Bestimmung in den Wirren unserer Welt gefunden: Nach nur kurzen Dialogen mit einem Sprachmodell lässt sich nämlich jeglicher Verschwörungsglauben reduzieren. Dafür müssen fast keine belastbaren Fakten vorliegen. Und genialer Weise wirkt der Effekt sogar nach Wochen später auch auf andere Ereignisse. Das behaupten Forscher zumindest, und zwar nach nur zwei Experimenten. Wie schon wiederholt festgestellt, ist die KI gar nicht so dumm. Was in diesem Kontext wirklich überrascht: Sie hat kein Problem, Grenzen ihres eigenen Wissens anzuerkennen. Da ist sie wohl weiter als viele Menschen. Und sie kann angeblich doch Quellen kritisch betrachten und bei voreiligen Schlussfolgerungen vorsichtig sein. Meine Güte. Aber zugleich ist zu viel Menschlichkeit auch niederschmetternd, wie ein anderes Experiment zeigt. KI-Agenten spalten sich in Gruppen in Betrüger, Mitläufer und Whistleblower auf. Die einen brechen Regeln, die anderen machen mit, aus Frust oder Effizienzgründen, die Letzten haben moralische Bedenken. Landtagswahlen laufen nicht anders.
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Ulrike Henning
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Südkoreas Rüstungsexporte nach Europa boomen seit einiger Zeit. Doch man möchte dort künftig auch produzieren, unter anderem in Deutschland.
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Felix Lill
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Nach der 1:3-Niederlage gegen Schalke 04 warten die Köpenicker unter ihrem neuen Trainer Mauro Lustrinelli weiter auf den ersten Bundesligasieg.
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Matthias Koch
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