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Das war Montag, der 14. September 2026
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Cyrus Salimi-Asl Ressort Politik
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Liebe Leserinnen und Leser,
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Trotz einer seit Monaten geltenden Waffenruhe greift die israelische Armee weiterhin Ziele im Südlibanon an, angeblich Stellungen der schiitischen Hisbollah-Miliz. Die auf investigativen Journalismus spezialisierte Gruppe "Lighthouse Reports" hat mithilfe frei zugänglicher Satellitenbilder die systematischen Sprengung von Gebäuden und ganzen Dörfern durch Israels Militär dokumentiert. Demnach erfolgten "mehr als 65 Prozent der von uns beobachteten Zerstörungen nach dem angeblichen Waffenstillstand vom 16. April", berichtet der Rechercheur und Journalist Jack Sappoch im Interview mit "nd". Außer Wohngebäuden seien kommunale Gebäude und öffentliche Infrastruktur für Strom und Wasser zerstört worden. Für Lighthouse Reports gebe es zudem Hinweise "auf eine längerfristig angelegte Besatzung".
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Auch im Gazastreifen können Daten helfen, die Dimension von Krieg und Zerstörung sichtbar zu machen. Die an der Universität London arbeitende Recherchegruppe Forensic Architecture hat Videos, Satellitenbilder sowie Texte ausgewertet und mit Augenzeugenberichten ergänzt und so insgesamt 1634 Angriffe des israelischen Militärs auf vornehmlich zivile Ziele in Gaza belegt. Bei der Prix Ars Electronica 2026 in Linz erhielt eine von Forensic Architecture entwickelte interaktive Karte des Gazastreifens eine Auszeichnung. Über einen Touchscreen kann man direkt einzelne Angriffe herauszusuchen, Zeitpunkt und Ort sowie eine Beschreibung der Zerstörung erfahren.
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Eine informative Lektüre wünscht
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Zugewinne für die AfD, Verluste für die CDU. Linke in einigen Städten mit zweistelligem Ergebnis, Grüne erfolgreich bei OB-Wahlen.
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Jana Frielinghaus
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Junge-Union-Schatzmeisterin hält mit Merz keine Wahlen mehr für gewinnbar. Söder schließt Kanzlersturz aus – zumindest durch die CSU.
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Patrick Lempges
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Warum lehnt Friedrich Merz ein Verbot der rechten Partei wirklich ab? Eine Analyse über politische Rechnungen, Ängste und die Scheu vor echter Sozialpolitik.
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Sibel Schick
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Sprache war noch nie so volatil wie heute – und gleichzeitig noch nie so berechenbar. Beides dank KI. Nachvollziehen lässt sich das bei den letzten Versionen von Claude. Dieser KI-Assistent des US-Unternehmens Anthropic legt angeblich großen Wert auf Sicherheit und ethisches Training. Aber auch hier wird getrickst. Die Hinweise auf eine KI-Nutzung werden anhand ganz einfacher Kriterien geändert. Offensichtlich ist es vielen Nutzern gar nicht so angenehm, dass ihre Adressaten wissen, dass sie aus Faulheit oder Allmachtsfantasien (oder auch wegen beidem gleichzeitig) diese Art Assistenz beauftragt haben. Claude Fable 5 und Fable 5.1 unterscheiden sich nun darin, dass weniger zustimmende Eröffnungen geschrieben werden. Seltener genutzt wird der Gedankenstrich, aber häufiger das Semikolon. Weniger Ehrlichkeitsfloskeln, weniger »vielleicht«. Schön für Sprachpuristen: Abstrakte Nomen und lange Wörter kommen ebenfalls nicht mehr so oft vor. Erste Regel also bis zur nächsten Version, falls Sie Kontakt mit Menschen bevorzugen: Trauen Sie keinem Semikolon!
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Ulrike Henning
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Die Linkspartei hat große Pläne für eine mögliche Regierungszeit in Berlin. An den ersten Tagen soll es aber erst mal mit kleinen Schritten losgehen.
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Marten Brehmer
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Das Spiel um Platz drei geht gegen Spanien deutlich verloren – aber die Heim-WM bleibt für die deutschen Basketballerinnen trotzdem ein riesiger Erfolg.
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Lennart Garbes
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