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Das war Dienstag, der 15.9.2026
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Jana Frielinghaus Ressort Politik
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die ganz Jungen im Land wehren sich: Sie wollen kein Kanonenfutter in künftigen Kriegen werden und nicht für „unsere Freiheit“ sterben. Die ja sehr abstrakt ist und die hinter Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft stehenden Interessen verschleiert. Diese Skepsis gegenüber dem von Regierung und Medien Gepredigten zeigt sich auch in den Reaktionen auf die neue Auskunftspflicht aller männlichen Personen, die ab dem Jahr 2008 geboren sind. Beim Ausfüllen der entsprechenden Fragebögen müssen die jungen Männer unter anderem mitteilen, ob sie grundsätzlich Interesse an einem Dienst für die Truppe hätten. Die "nd" vorliegende Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Linke-Anfrage ergab: Zwei Drittel gaben dazu auf einer Skala von null bis zehn den Wert null an.
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Das heißt: Eine Mehrheit hat keinen Bock, sich für fremde Interessen verheizen zu lassen. Das ist in diesen Zeiten doch eine wunderbare Nachricht, oder? Noch schöner finde ich, dass eine wachsende Zahl von Schüler*innen und Studierenden nicht nur in Fragebögen eine klare Position vertritt. Zehntausende werden gegen die geistige Mobilmachung aktiv, obwohl Proteste und Schulstreiks auch unangenehme Folgen haben können, bis hin zum Strafverfahren wegen unliebsamer Parolen auf Plakaten und Transparenten. Kürzlich gab es offenbar einen Vorfall an einem Cottbusser Gymnasium, wo der Schulleiter einem Schüler eine dreiwöchige Suspendierung vom Unterricht androhte, weil dieser – in der Mittagspause und außerhalb des Schulgeländes wohlgemerkt – Flyer für den nächsten bundesweiten Schulstreiktag gegen Wehrpflicht am 25. September verteilt hatte. Es ist schon der vierte seiner Art, und unterstützt werden die Aktionen der Initiative und ihrer vielen regionalen Gruppen von Gewerkschafter*innen, Eltern, Linke-Mitgliedern, Aktiven der Friedensbewegung – und auch von Lehrer*innen.
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Eine ermutigende Lektüre wünscht angesichts dessen
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Die AfD dürfte auch im Nordosten stärkste Kraft werden. Ihre Massenabschiebungspläne würden den anhaltenden Bevölkerungsrückgang beschleunigen.
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Simon Barfaut, Neubrandenburg
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Die US-amerikanische Schauspielerin ist erneut Ziel harter Kritik wegen eines provokanten Werbeclips. Dieses Mal wirbt sie sexistisch für Sportwetten.
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Patrick Lempges
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Der rechte Präsident Rodrigo Paz hat in Bolivien einen schweren Stand. Für die Überwindung der Wirtschaftskrise findet er keine Lösung.
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Steffen Heinzelmann, La Paz
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Das war schon toll. Diese Entschuldigungswelle, die jetzt durch sämtliche Sportteile der Republik gerauscht ist. Was war geschehen? Nun, vor Saisonbeginn hatten die Medien sich überschlagen, um der wenig beliebten Berliner Hertha händereibend den Untergang vorherzusagen. Denn Hertha hatte gesündigt. Sie hatte am Transfergeschehen kaum aktiv teilgenommen, so wie es im Kapitalismus ihre Pflicht ist, und auch, damit die Medien was zum Spekulieren und Kommentieren haben. Hertha BSC aber: hatte diesen und jenen gehen lassen, und noch einen und noch einen. 16 Leute. Dann kamen nur ein paar Jungs, die keiner kannte. Für umme.
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Da hatten die Sportmedien ihr Lieblingsfeindbild verloren: den hochnäsigen, größenwahnsinnigen Hauptstadtklub. Und waren sauer. »Herthas Verzwergung« beschrieb die »FAZ«. »Akute Angst vor dem Absturz« recherchierte das Fußballmagazin »11 Freunde«. »Die Berliner werden es schwer haben«, wusste auch die ansonsten hochkompetente, äußerst sympathische und sehr gut aussehende Sportredaktion des »nd«. Hertha BSC sagte nicht viel. Schlug Bochum. Schlug Heidenheim, Braunschweig, Saarbrücken, Magdeburg, Osnabrück. Der beste Saisonstart aller Zeiten. Nur Siege. Platz 1. Und ja, es war berührend zu sehen, wie sich die deutschen Sportredaktionen eine nach der anderen entschuldigten und schrieben: »Hm, vielleicht folgt der Fußball doch einer anderen Logik als Einkauf/Verkauf?« Das war schon eine tolle Aktion von den Kollegen, die sah man gern – auch wenn sie nur in meinem Traum stattgefunden hat.
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Klaus Ungerer
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Clubs und Kultureinrichtungen sind vorerst gerettet und eine langfristige Lösung ist in Sicht. Sie bedeutet, dass der Eigentümer Hochhaus und Wohnungen baut.
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Louisa Theresa Braun
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Blutprodukte werden in Deutschland kontinuierlich gebraucht, aber nicht alle sind als Spender geeignet.
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Ulrike Henning
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