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Das war Mittwoch, der 30. September 2026
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Matthias Monroy Ressort Politik
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heute wurden im sogenannten Budapest-Komplex gleich an zwei Orten drastische Entscheidungen getroffen. Das Berufungsgericht in Budapest hat die Haftstrafe gegen Maja T. von acht auf sieben Jahre reduziert, auch Gabriele M. muss statt sieben nun sechs Jahre ins Gefängnis. Die Einwände der Verteidigung wies es zurück, eine weitere Berufung ist nicht möglich. Zwar wird die Untersuchungshaft angerechnet, dennoch bleibt die Strafe hart. Unser Autor Jan Theurich berichtet, wie der Vorsitzende Richter das Urteil begründete, was Majas Vater Wolfram Jarosch, Majas Anwalt und der Linke-Politiker Martin Schirdewan dazu sagen und wie es nun mit einer Rücküberstellung nach Deutschland weitergehen könnte.
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Nur wenige Stunden später wies der französische Kassationsgerichtshof in Paris die Beschwerde des Antifaschisten Gino gegen seine Auslieferung nach Deutschland zurück. Der Europäische Haftbefehl ist damit vollstreckbar – noch ist Gino aber auf freiem Fuß. Luc Śkaille und John Malamatinas waren im Pariser Gewerkschaftshaus dabei, als die Entscheidung dort auf einer solidarischen Konferenz bekanntgegeben wurde. Sie dokumentieren die Stellungnahme seines Anwalts Youri Krassoulia und der Unterstützer*innen und erläutern, was der Beschluss für Gino bedeutet.
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Wenige Stunden vor der Entscheidung sprach Gino in einem Interview selbst über seine Situation. Er erklärt, warum er den deutschen Haftbefehl für absurd hält, was ihm in Deutschland droht und vor allem, warum er den Protest gegen den »Tag der Ehre« trotz allem für richtig hält – er gab auch zu, dort gewesen zu sein. Das Interview führte Filippo Ortona für die linke italienische Tageszeitung »Il Manifesto«, mit der das »nd« kooperiert.
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Wer den Tag genauer nachvollziehen möchte, findet im nd-Ticker alle Entwicklungen aus Budapest und Paris, darin auch zu der Polizeikontrolle des Solibusses an der tschechischen Grenze, die Urteilsbegründungen sowie weiteren Reaktionen darauf. Getickert haben Jan Theurich, John Malamatinas, Luc Śkaille und ich, unterstützt von Mediapart aus Frankreich und Radio Dreyeckland aus Freiburg.
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Wir bleiben an den Verfahren dran. Über die Entscheidung zur Auslieferung von Zaid A. von Frankreich nach Ungarn, die für den 7. Oktober erwartet wird, werden wir selbstverständlich ebenfalls berichten.
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Mit »Alerta, alerta, antifascista!« grüßt trotzig Matthias Monroy aus dem Politik-Ressort
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Der 23-jährige Ibrahima Barry war nach Fesselung bei einem Polizeieinsatz gestorben. In Duisburg wurden nun alle beteiligten Beamten freigesprochen
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Rassistische Attacken gegen Migrant*innen nehmen in Libyen wieder zu. Die europäische Migrationspolitik trägt dazu bei. Nun droht eine Eskalation.
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Wasil Schauseil
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Mutmaßlich Geschädigter hatte wiederholt in linkem Szeneviertel provoziert und ist selbst wegen vieler Delikte rechtskräftig verurteilt.
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Hendrik Lasch
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Vor dem Wurfzelt wird gewarnt. Zum Glück ist der Sommer vorbei, da muss man sich nicht mehr mit diesem Ding abmühen. Kaum hingeworfen, schon steht es da, man muss es nur noch am Boden anbinden, um dann gleich hineinzukrabbeln und sich von der Mühe, die keine war, ausruhen. Aber dann kommt das bitterböse Erwachen, wenn man es bei der Abreise wieder einpacken will. Es ist unmöglich für Menschen, die das noch nie gemacht haben – Anleitung am Zeltstoff oder im Internet hin oder her. Das sieht dann so aus, als würde man einen Film von Mr. Bean schauen, nur ist man leider selbst der Mr. Bean oder – für die ganz alten Kenner der Verzweiflung – das HB-Männchen, das langsam, aber sicher in die Luft geht. Denn »wer unendlich resigniert hat, ist sich selber genug«, wusste schon Søren Kierkegaard. Was genauso schwer ist, obwohl es noch leichter aussieht, ist das Abbauen einer Wurfstrandmuschel. Wie blöd kann man nur sein? Diese Frage wird dann täglich am Wasser neu beantwortet. Erfahrene Wurfzeltabbauer raten, genau an der Stelle das Zelt zu knicken, an der man denkt, es geht davon kaputt. Der alte Spontispruch »Ich geht kaputt, gehst du mit?« stimmte eben noch nie.
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Christof Meueler
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In Bremen wurde ein Denkmal für die Opfer von Brechmittelgabe durch die Polizei eingeweiht
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Radek Krolczyk
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Maria Elizabeth Rodriguez von der Kaffeekooperative Cosatin über Herausforderungen der Produktion, niedrige Preise und die Sache mit dem Klimawandel
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Interview: Sara Meyer
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